Was ist das 1RM (One-Rep Max) und wie berechnet man es?
Möchten Sie Ihr Trainingsprogramm effektiver gestalten und Ihre Leistung maximieren? Dann sollten Sie sich mit dem Konzept des 1RM, oder One-Rep Max, vertraut machen. 1RM steht…
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Die Schmerzen an der Innenseite des Ellenbogens sind keineswegs ein typisches „Golf-Problem“. Sie betreffen Kraftsportler beim Ziehen und bei Curls, Büroangestellte, die intensiv mit der Maus arbeiten, Handwerker, die häufig schrauben und greifen, sowie Personen, die viel am Smartphone tippen. Oft steckt hinter diesen Beschwerden der sogenannte Golferarm (mediale Epicondylitis) – eine Überlastungsreaktion der Beugesehnen im Unterarm.
In diesem Blog wird erläutert, wie Schmerzen entstehen, warum reine Schonung selten die Lösung ist und wie ein strukturiertes Übungsprogramm langfristig Stabilität, Belastbarkeit und Schmerzfreiheit fördern kann.

Beim Golferarm kommt es durch wiederholte Belastung zu Mikroverletzungen an den Sehnenansätzen der Unterarmbeuger. Diese Ansätze sitzen an der Innenseite des Ellenbogens. Wird die Belastung zu groß oder die Regeneration zu gering, reagiert das Gewebe mit:
Wichtig: Es handelt sich oft nicht um eine klassische akute Entzündung, sondern eher um eine Überlastungsreaktion mit struktureller Reizung. Genau deshalb ist eine aktive Therapie entscheidend.

Viele Betroffene pausieren komplett und beginnen dann wieder mit der gleichen Intensität. Das Problem: Ohne gezielten Belastungsaufbau bleibt das Gewebe anfällig.
Sehnen benötigen dosierte, kontrollierte Belastung, um sich anzupassen. Exzentrische Übungen, isometrische Spannungen und koordinative Bewegungen spielen dabei eine zentrale Rolle.
Die folgenden Übungen kombinieren Mobilisation, isometrische Stabilität und exzentrische Kräftigung – drei entscheidende Komponenten für eine nachhaltige Verbesserung.
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| Übung | Ziel | Durchführung | Wiederholungen | Nutzen |
|---|---|---|---|---|
| Handgelenk-Beuger-Dehnung | Spannungsreduktion | Arm strecken, Hand nach hinten ziehen | 3 × 20–30 Sek. | Entlastet gereizte Strukturen |
| Isometrisches Drücken | Schmerzlinderung & Aktivierung | Hand gegen Widerstand drücken, ohne Bewegung | 3 × 10–20 Sek. | Reduziert Schmerzempfinden |
| Exzentrische Handgelenk-Beugung | Sehnenanpassung | Gewicht langsam absenken | 3 × 12–15 | Fördert Geweberegeneration |
| Unterarm-Rotation mit Band | Stabilisation | Langsame Innen-/Außenrotation | 3 × 12 | Verbessert Gelenkkontrolle |
| Greif-Öffnungsübung | Muskelbalance | Finger gegen Widerstand öffnen | 3 × 15 | Stärkt Gegenspieler-Muskulatur |

Ein effektives Reha- und Präventionsprogramm folgt klaren Prinzipien:
Belastung langsam steigern
Bewegungen kontrolliert ausführen
Schmerzskala beachten (leichter Trainingsschmerz ist oft tolerierbar)
Regelmäßigkeit vor Intensität setzen
Gerade exzentrisches Training zeigt in Studien besonders gute Ergebnisse bei Sehnenproblemen. Die langsame, kontrollierte Abwärtsbewegung stimuliert die Anpassungsprozesse im Gewebe.

Neben Übungen spielt die Belastungssteuerung im Alltag eine große Rolle:
Auch im Fitnessbereich lohnt sich eine Analyse der Übungsausführung bei Curls, Rudern oder Klimmzügen. Zu hohe Griffspannung oder übermäßiges Volumen können Beschwerden verstärken.

Das hängt von Dauer und Intensität der Beschwerden ab. Leichte Überlastungen können sich innerhalb weniger Wochen verbessern. Chronische Beschwerden benötigen häufig mehrere Monate strukturierten Belastungsaufbaus.
Geduld ist entscheidend. Sehnen reagieren langsamer als Muskeln – dafür sind die Ergebnisse bei konsequenter Umsetzung nachhaltig.

Golferarm ist kein Schicksal, sondern meist das Resultat von Überlastung ohne ausreichende Anpassung. Mit gezielten Dehn-, Kräftigungs- und Stabilisationsübungen lässt sich die Belastbarkeit der Sehnen deutlich verbessern.
Wer regelmäßig trainiert, auf saubere Technik achtet und Belastung intelligent steuert, kann nicht nur Schmerzen reduzieren, sondern seine Unterarmkraft langfristig steigern – im Alltag, im Beruf und im Sport.